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Wir fordern massive Entschädigungen auf der Marschbahn statt der vertröstenden Ankündigungen!

Anlässlich der dauerhaften Probleme auf der Strecke der Marschbahn fordert die SPD statt der dauerhaften Ankündigungen der Landesregierung massive Entschädigungen für alle Bahnreisenden, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel. Die SPD bringt daher einen Antrag mit diesem Sachverhalt in den Landtag ein:

"Die dauerhaften Ankündigungen des Verkehrsministers Bernd Buchholz und der Deutschen Bahn helfen den Bahnkunden auf der Strecke der Marschbahn in ihrer aktuellen Situation nichts, da z.B. die baulichen Maßnahmen frühestens in vier Jahren für ein mögliches Überholgleis oder in zehn Jahren für ein kleines zweigleisiges Trassenstück greifen. Zudem ist bei noch keiner einzigen dieser baulichen Ankündigungen sicher, ob sie überhaupt realisiert werden.

Daher fordern wir, dass insbesondere die Pendlerinnen und Pendler weit über die regulären Entschädigungszahlungen hinaus entlastet werden.

Wer regelmäßig auf die Bahn angewiesen ist, ein Monatsticket nutzt und seit vielen Monaten das Bahndesaster erlebt, für den ist die bisherige einmalige Zahlung seit Februar 2018 der NAH.SH von mageren 50 Euro und 75 Euro für Kunden der ersten Klasse absolut nicht angemessen. Wir fordern daher eine Entschädigung von 75% auf die Kosten der Zeitkarten, damit endlich eine Wertschätzung für die Geduld der Bahnkunden ausgedrückt wird.

Die Entschädigungen müssen außerdem regelmäßig gezahlt werden, bis die Marschbahn wieder die vertragliche Pünktlichkeit von 93% erreicht.

Auch für den Tourismus auf der Insel Sylt sind die dauerhaften Probleme massiv schädigend. Daher erwarten wir, dass der Verkehrsminister mit der Deutschen Bahn für die Fernreisenden hohe Entschädigungszahlung aushandelt, denn von den Ankündigungen haben die Gäste nichts, sind aber teilweise für einen weiteren Urlaub in Schleswig-Holstein verloren.“