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Weiterer Rückschlag für die A20

Zur aktuellen Berichterstattung über die Auflösung der Deges erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

„Sollten die Pläne des Bundesverkehrsministeriums die Deges aufzulösen und in die neue Bundesinfrastrukturgesellschaft IGA zu integrieren wahr werden, wäre dies ein weiterer massiver Rückschlag bei den wichtigen Verkehrsprojekten der A20, der Rader Hochbrücke und damit auch für die Landesregierung.

Diese hat zu Beginn des Jahres die Planungen für die A20 an die Deges abgegeben und damit den Zeitplan für Planungen und Bau bereits deutlich nach hinten korrigieren müssen. CDU, FDP und Grüne haben außer Acht gelassen, dass Planungen, die im Planungsstand an eine andere Organisation abgegeben werden, nie 1 zu 1 dort ankommen. Viel Wissen existiert eben nicht nur auf dem Papier, sondern auch in den Köpfen der Planer. Sollte die nun gerade begonnene Planung dann an die IGA übergeben worden, wird es daher zu weiteren zeitlichen Verzögerungen kommen. Die Entscheidung des Verkehrsministers, die Planungen an die Deges abzugeben, wäre damit sogar aus zweierlei Gründen falsch.“