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Voller Erfolg des Girls Days in der SPD-Landtagsfraktion

Am Girls’Day in der SPD-Landtagsfraktion kommen Mädchen mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch und erleben hautnah mit, wie im Parlament Politik gemacht wird. 10 Schülerinnen im Alter von 13 bis 17 Jahren haben heute erneut einen Blick hinter die Kulissen eines politischen Betriebes geworfen. Die SPD-Fraktion will dazu beitragen, festgefahrene Rollenstrukturen aufzubrechen, Mädchen für Politik zu begeistern und letztlich den Anteil weiblicher Beschäftigter in sogenannten „Männerberufen“ zu erhöhen. Dazu erklärt die stellvertretende. Vorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Serpil Midyatli:

„Wie wir leider auch an der Zusammensetzung des Schleswig-Holsteinischen Landtages sehen können: Politik wird immer noch überwiegend von Männern gemacht. Und gerade weil das so ist, ist der Girls Day eine sinnvolle Einrichtung im Politikbetrieb. Wir wollen mit dieser Aktion verstärkt Mädchen und junge Frauen einerseits für politische Aktivitäten gewinnen, andererseits aber auch ihr Interesse an einer Erwerbstätigkeit im politischen Bereich wecken. In der SPD-Fraktion wird Gleichstellung groß geschrieben. Fast die Hälfte der Mitglieder unserer Fraktion sind weiblich:  Sie sind im Fraktionsvorstand, sind Sprecherinnen für Fachbereiche wie Finanzen oder Frauen-, Jugend- und Familienpolitik, mischen in der Wirtschaftspolitik und im Justizbereich mit und engagieren sich für Umwelt- und Sozialthemen.“

Die zehn Teilnehmerinnen erhielten Informationen über die Aufgaben und Arbeitsabläufe in der SPD-Landtagsfraktion. Wissenschaftliche Referentinnen und Referenten sowie Abgeordnete berichteten über ihre Arbeit und beantworteten Fragen. „Ich bin ganz begeistert von der Meinungsvielfalt, die es innerhalb einer Fraktion geben kann“ berichtete ein Mädchen nach dem Besuch einer Fraktionssitzung. „In der Politik ist immer was los und weil jeden Tag so viel Neues passiert, kann man eigentlich keinen Tag wirklich vorherplanen“, sagte eine andere Teilnehmerin. Einige von ihnen konnten sich am Ende des Tages vorstellen, politisch aktiv zu werden und Politik vielleicht sogar einmal zu ihrem Beruf zu machen.