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Unser Druck wirkt: Jamaika lenkt bei A13 ein

Zu den heute mitgeteilten Planungen der Landesregierung hinsichtlich der Besoldung der Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

So weit kann es mit der „Wertschätzung für die Arbeit der Lehrkräfte an den Grundschulen“, von der Finanzministerin Heinold spricht, nicht her sein, nachdem das Verhältnis zwischen der Landesregierung und den Grundschullehrkräften angespannt ist und es vor dem Landeshaus sogar schon zu einer Demonstration der Gewerkschaft kam. Dass die Grundschullehrkräfte nun sogar bis 2026, also bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode, warten müssen, bis ihre Bezüge an die der anderen Schularten angepasst sind, ist eine Frechheit. Durch die sechs Anhebungsstufen werden die Lehrerinnen und Lehrer Jahr für Jahr kaum wahrnehmen können, dass sie auf dem Weg in eine höhere Besoldungsstufe sind.

Die Landesregierung bleibt ihrer Taktik treu: Sie macht jetzt Ankündigungen, die von der nächsten Landesregierung umgesetzt werden müssen. Mit diesem Stufenplan wird sich Schleswig-Holstein sehr bald unter den letzten Ländern befinden, die die Grundschullehrer noch nicht nach A13 bezahlen. Hätte die Koalition dem Antrag der SPD-Landtagsfraktion zum Haushalt 2018 zugestimmt, wären wir weiter - gerade im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler. Zumindest hat unser Druck CDU, FDP und Grüne zum Einlenken gebracht.