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Ungeheuerlicher Angriff auf die Ministerpräsidentin

Pressemitteilung Nr.: 172/2002 vom 06.12.2002 von Lothar Hay

Zu dem heutigen Pressebericht im „Hamburger Abendblatt“ über Vorfälle im Umfeld des Zweiten Parlamentarischen Untersuchungsausschusses erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Lothar Hay: Der CDU „fällt es schwer, angesichts so vieler Merkwürdigkeiten an Zufall zu glauben“, und sie will sich „gar nicht vorstellen, dass Ministerpräsidentin Heide Simonis etwas damit zu tun haben könnte“. Was bisher in den zahllosen Pressemitteilungen des CDU-Obmannes im PUA, Graf Kerssenbrock, suggeriert worden ist, wird jetzt offen benannt. Damit wird eine direkte Verbindung hergestellt zwischen Todesfällen/Einbrüchen und der Ministerpräsidentin. Dies verletzt nicht nur Heide Simonis persönlich, sondern es beschädigt nachhaltig das Ansehen des Amtes der Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein. Mit dieser ungeheuerlichen Unterstellung ist die Grenze jeglichen Anstands überschritten. Hier geht es nicht mehr um Wortspiele und Geplänkel, diese Äußerungen sind versuchter Rufmord. (SIB)