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So stiehlt man sich nicht aus der Verantwortung, Herr Minister!

Zur gestrigen (16.05.2018) Berichterstattung der SHZ und den Äußerungen des Umweltministers zu den Plastikverschmutzungen in der Schlei erklären die örtliche Abgeordnete, Birte Pauls und die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann:

Die Landesbehörde wusste, dass die Werte überschritten waren – somit musste es auch der Minister wissen. „Sich dann mit der flapsigen Bemerkung: „Da hätte man zum Hörer greifen können“ in der Zeitung zitieren zu lassen, ist blanker Hohn.“ so Sandra Redmann, umweltpolitische Sprecherin.

Wenn der zuständige Umweltminister von einer Überschreitung des Anteils der Kunststoffpartikel gewusst hat, dann hat er dies dem Ausschuss auf unsere Nachfrage nicht mitgeteilt! Die Zuständigkeit liegt natürlich bei Herrn Habeck, alles andere ist der Versuch sich aus der Verantwortung zu stehlen.

„Noch verdient der Minister sein Geld durch die Steuerzahler in Schleswig-Holstein und sollte sich schleunigst auf seine Landesaufgaben konzentrieren, anstatt den Philosophen auf Bundesebene zu geben. Spätestens jetzt, wo die regierungstragenden Fraktionen die Frage nach Verantwortlichkeiten seines Ministeriums in der Schlei-Debatte stellen, muss er sich zu seiner Verantwortung bekennen!“ so die örtliche Abgeordnete, Birte Pauls.