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Regionale Qualität bestätigt

Zu den Kontrollergebnissen von 15 Eierchargen erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber:

„Das Ergebnis freut uns. Es bestätigt einmal mehr die Qualität unserer regionalen Produkte und das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalterinnen und Tierhalter. Es war gut, dass diese Stichproben vorgenommen wurden. Es ist ebenfalls richtig, dass dem weitere Proben folgen werden. Ein bundesweites Monitoringprogramm muss schnell umgesetzt werden. Das schafft eine Vertrauensbasis bei Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Bei allem Positiven bleibt aber anzumerken: Toxische Stoffe haben in Lebensmitteln überhaupt nichts verloren. Wenn sich der Verdacht bestätigt, dass ein belgischer Händler Fipronil dem Desinfektionsmittel Dega-16 beigemischt hat, wäre das ein schwerwiegender Gesetzesbruch zu Lasten von Tierhaltern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das ist schlicht kriminelle Energie.

Dieser Fall zeigt wie wichtig eine Kennzeichnungspflicht und transparente Strukturen in der Ernährungswirtschaft sind. Wie würden wir jetzt ohne sie mit diesem Fall umgehen? Die Lebensmittelwirtschaft ist ein hoch sensibler Bereich.

Es hat sich auch einmal mehr gezeigt, wie richtig es von der Küstenkoalition in den vergangenen Jahren gewesen ist, in das Landeslabor zu investieren.“