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Profitieren die Pendler von den wiederholten Ankündigungen?

Zur Ankündigung der Erhöhung des Sonder-Malus des Wirtschaftsministers äußert sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

„Alles was zu einer besseren Entschädigung der Pendlerinnen und Pendler führt, ist zu begrüßen. Gut ist, dass der Minister nach unserer eigenen deutlich erhöhten Entschädigungsforderung über einen Landtagsantrag, nun unmittelbar seine eigenen Forderungen an die Bahn ebenfalls erhöht. Fraglich bleibt allerdings, ob der Sonder-Malus überhaupt eine Wirkung hat. Bisher hat das Ministerium immer bestätigt, dass die Deutsche Bahn bisher einzig die Malus-Zahlung vom Februar 2018 akzeptiert hat. Für alle Folgemonate ist dies bisher nicht geschehen. Insofern ist die Forderung des Ministeriums bisher nur heiße Luft, ohne dass die Pendler einen eigenen finanziellen Nutzen hätten. Die NAH.SH kann eigene Entschädigungszahlungen für die Pendlerinnen und Pendler festlegen und dies auf Anweisung des Ministeriums. Jetzt kann der Minister Taten folgen lassen, statt nur die Wohltaten anzukündigen. Darüber hinaus fordern wir, dass auf Bundesebene endlich die Zweigleisigkeit auf der Marschbahnstrecke schnellst möglich realisiert wird. Hier darf sich auch der Minister nicht aus der Pflicht stehlen.“