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Passgenaue Präventionsarbeit sorgt für mehr Verkehrssicherheit!

Zum heute (02.03.2017) vorgestellten Verkehrssicherheitsbericht äußert sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

Wie in den vorangegangenen Jahren bietet der Verkehrssicherheitsbericht Licht und Schatten. Wenn über verunfallte oder gar getötete Personen im Straßenverkehr berichtet wird, werden wir erst dann zufrieden sein, wenn die „Vision Zero“ erreicht ist und kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückte.

Positiv ist zu bewerten, dass die Erkenntnisse bei der Unfallforschung durch die Mitte 2016 eingeführte „VU-App“ sehr viel detailliertere Informationen über Unfallorte liefert. Wer die Unfallschwerpunkte kennt, kann passgenauer gegensteuern. Die Zahl der Vergehen durch unerlaubte Nutzung des Handys und die Steigerung beim Güterverkehr, ist Anlass zu einer genaueren Betrachtung.

Der Aspekt der Prävention ist für die Verringerung der verunglückten Personen sehr wichtig. Wenn eine Steigerung der verunglückten Kinder als Beifahrer zu verzeichnen ist, muss den Eltern stärker ins Bewusstsein rücken, dass ein Kind immer in seinem altersgerechten Sitz und selbstverständlich angeschnallt transportiert werden muss. Hier sollte die Prävention verstärkt werden. Die Zahl der verunglückten Motorradfahrer hat zwar abgenommen, die Zahl der verunglückten Motorradfahrer oberhalb von 45 Jahren aber zugenommen. Auch hier sollte über eine passgenauere Prävention nachgedacht werden.

Wir werden in der kommenden Legislaturperiode weiterhin dafür streiten, dass die Verkehrssicherheit im Fokus bleibt. Die deutliche zusätzliche Anzahl von 500 weiteren Polizistinnen und Polizisten schafft natürlich auch für den Bereich der Kontrollen im Straßenverkehr sehr sinnvolle Perspektiven.