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Mit warmen Worten ist noch niemandem geholfen!

Zur Sommerreise des Ministerpräsidenten erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kai Dolgner:

„Es ist schön, dass er der Ministerpräsident das noch von der Küstenkoalition in Auftrag gegebene neue Einsatzzentrum in Eutin lobt und weitere Modernisierungen in der Ausstattung ankündigt. Die Sommertour zeigt uns aber auch, dass Daniel Günther weder den politischen Willen noch ein Konzept für die Verbesserung des Polizeidienstes insgesamt hat. Er hat kein einziges Wort zur dringend notwendigen Attraktivitätssteigerung der Polizeilaufbahn in Schleswig-Holstein gesagt. Mit der Erhöhung der Anfangsbesoldung hat noch die Küstenkoalition den Anfang gemacht. So viel Konzeptlosigkeit ist vor dem Hintergrund noch nie da gewesener Steuereinnahmen bemerkenswert! Statt eines netten Lächelns sollte Herr Günther lieber erklären, ob er denn konkret die Aufstiegschancen in den gehobenen Dienst verbessern und den längst überfälligen Einstieg in die zweigeteilte Laufbahn ermöglichen will. Wir fordern die Landesregierung dazu, auf genau dies umzusetzen! Mit warmen Worten allein ist noch niemandem geholfen.  Das funktioniert nur mit konkreten Schritten bei der Verbesserung der Karriereaussichten und der Bezahlung. Dabei könnten die Koalitionäre gerade jetzt die finanziellen Überschüsse dazu nutzen, um die Arbeitsbedingungen für unsere Polizistinnen und Polizisten spürbar zu verbessern. Noch müssen die von Herrn Günther Gelobten auf den Wiedereinstieg ins Weihnachtsgeld warten. Die Landesregierung muss schnellstens die Karriereaussichten für Polizeibeamte verbessern, damit wir von anderen Bundesländern beim Wettbewerb um den besten Nachwuchs nicht abgehängt werden.“