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LNG Terminal: Industriestandort Brunsbüttel wird erheblich aufgewertet

Zur Entscheidung von Gasuine für Brunsbüttel als Standort für den neuen LNG Termin erklären der wirtschaftspolitische Sprecher, Tobias von Pein und der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Hölck:

Die SPD freut sich außerordentlich über die Entscheidung von Gasuine für Brunsbüttel als Standort für den LNG Terminal. LNG (Liquified Natural Gas) wird in der Schifffahrt der Antriebsstoff der Zukunft sein. LNG bietet große Chancen – sowohl für die Schifffahrt als auch für die gesamte maritime Wirtschaft. Daneben ist die chemische Industrie am Standort Brunsbüttel auf Flüssiggas als Rohstoff angewiesen. Derzeit fehlt es in Deutschland jedoch an einem geeigneten Import-Terminal, um LNG von Gastank-Schiffen aus in Tanks oder Pipelines an Land zu bringen. Brunsbüttel ist durch vorhandene Strukturen wie Bahn- und Pipelineanbindungen sowie die Lage an der Kreuzung mehrerer wichtiger Wasserwege (Elbe, Nordsee, Nord-Ostsee-Kanal) ein idealer Ort für ein LNG-Terminal. Der Industriestandort Brunsbüttel mit seinen 4000 Arbeitsplätzen wird erheblich aufgewertet. Darüber hinaus ist die Errichtung des LNG Terminals für ganz Norddeutschland ein starkes Signal und wir erwarten uns davon wirtschaftliche Impulse für Schleswig-Holstein sowie für Hamburg. Wir werden dieses Projekt auch weiter voll unterstützen und konstruktiv begleiten.