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Kinderrecht auf Schutz der Gesundheit hat absoluten Vorrang

Zum SPD-Antrag „Stärkung des Nichtraucherschutzes für Kinder und Jugendliche“ (Drs-Nr. 19/748) erklären der gesundheitspolitische Sprecher, Bernd Heinemann, sowie der kinder- und jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein:

Tobias von Pein:

„Passivrauchen ist eine Gefahr für unsere Kinder. Wir wollen ihre Zukunft besser schützen. Es kann nicht angehen, dass in Gaststätten ein Rauchverbot gilt, das Qualmen in viel kleineren Räumen wie dem Auto, wenn Kinder mitfahren aber weiterhin gestattet bleibt. Und dort ist die Giftstoffbelastung selbst bei leicht geöffnetem Fenster noch extrem. Die Gesundheit unserer Kinder muss uns mehr Wert sein als die Freiheit zur Rücksichtslosigkeit. Unsere Kinder haben ein Recht darauf, sich in einer Umgebung zu entwickeln, die sie nicht krank macht.“

Bernd Heinemann:

„Es ist gut, dass wir mit unserem Antrag die Diskussion genau am Vortag des Weltnichtrauchertages entflammt haben. Kinder werden durch Zigarettenrauch im Auto besonders stark geschädigt, weil sich Ihre Lungen erst noch ausbilden müssen und auch mit einer höheren Frequenz atmen. Auch ihr Entgiftungssystem ist noch nicht vollständig ausgereift. Zudem erhöht es das Risiko an Asthma zu erkranken oder lebenslange Lungenschäden davonzutragen. Für uns hat das Kinderrecht auf Schutz ihrer Gesundheit absoluten Vorrang.“