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Keine Lösung für Waldkitas in Sicht

Zur heutigen mündlichen Anhörung zur Änderung des Landeswaldgesetzes für die Förderung naturpädagogischer Erziehung erklären die kitapolitische Sprecherin, Serpil Midyatli, und die umweltpolitische Sprecherin, Sandra Redmann:

„Nach der Anhörung ist klar, dass der Gesetzentwurf kein einziges Problem der Waldkitas lösen kann und keine Erleichterungen für die Schutzunterkünfte bringt, wie die Landesregierung uns Glauben machen wollte. Nicht das Waldgesetz muss geändert werden, sondern die Landesbauordnung. Der Innenminister ist gefragt.

Seit 25 Jahren gibt es in Schleswig-Holstein Wald- und Naturkindergärten. Sie sind ein wertvoller Bestandteil der frühkindlichen Bildung in Schleswig-Holstein und fördern früh das Umweltbewusstsein bei Kindern. Seit einiger Zeit gibt es in Waldkindergärten Probleme mit Bauwägen oder Schutzhütten. Die Landesregierung hat in einem Schnellschuss einen Gesetzentwurf zur Änderung der Landeswaldgesetzes vorgelegt, der den Betrieb von Waldkindergärten erleichtern soll. Die heutige Anhörung zeigt, dass dies ein Trugschluss ist.“