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Kein Schüler darf ohne Abschluss bleiben!

Zu den heute veröffentlichten Zahlen der Bertelsmann-Stiftung zu den Schülern, die ohne Abschluss von der Schule abgehen, erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

Die Zahlen der Bertelsmann-Stiftung sind für Schleswig-Holstein und etliche andere Länder nicht erfreulich, aber sie geben keine aktuelle Entwicklung wieder, denn sie beziehen sich auf das Jahr 2014. Wir haben seither das Schulsystem in entscheidenden Punkten verändert und nach oben durchlässiger gemacht. Die Möglichkeiten, verpasste Abschlüsse im Rahmen der beruflichen Schulen nachträglich zu erwerben, sind viel besser geworden. Für die allgemein bildenden Schulen ist die Berufsorientierung ein selbstverständliches Arbeitsprinzip geworden. Förderprogramme für schwächere Schüler wie Praxisklassen und Flexible Übergangsphase wurden verstärkt. Nach ersten Daten zeigen sie bereits Wirkung bei einer wieder leicht sinkenden Quote. Diese Fördermaßnahmen werden wir in der nächsten Legislaturperiode ausweiten.

Der Weg in Ausbildung und Beruf ist - besonders durch die mit großen Erfolg arbeitenden Jugendberufsagenturen - einfacher geworden, wie der eben erst vorgestellte Bericht der Landesregierung zeigt.

In einem hat Frau Klahn Recht: Das Programm „Mathe macht stark“ muss unbedingt verstärkt werden, damit Frau Franzen von der CDU bei 7,6 % nicht mehr schreibt: „Es ist besorgniserregend, dass mittlerweile knapp jeder achte Schüler die Schule ohne einen Abschluss verlässt.“