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Kampagne von Bild und CDU zusammengebrochen

Pressemitteilung Nr.: 114/2002 von Günter Neugebauer

Zu diversen einschlägigen Presseveröffentlichungen erklärt der SPD-Obmann im Zweiten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, Günter Neugebauer: Nachdem Klaus-Peter Marschall gegenüber den Kieler Nachrichten und damit öffentlich bestätigt hat, dass er Interesse an der Übernahme der Liegenschaft Kieler Schloss hat, fällt die gemeinsame üble Schmutzkampagne der Bild-Zeitung und des kommissarischen CDU-Obmannes im Zweiten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, Dr. Trutz Graf Kerssenbrock, in sich zusammen. Weder der Vorwurf eines „Scheinangebotes“, noch der des „Drängens“ oder „Manipulierens“ durch den Finanzminister ist haltbar. Dass die Boulevardzeitung des Springer-Konzerns schlecht recherchiert und Dokumente so eigenwillig interpretiert, dass sie abenteuerliche Vermutungen stützen, ist allgemein bekannt. Neu ist, dass der Jurist Kerssenbrock dies unterstützt, statt sich auf Fakten zu verlassen. Er ergeht sich stattdessen in Spekulationen, um seine Schmutzkampagne gegen die Ministerpräsidentin und den Finanzminister zu führen. Ein „seltsames politisches Hygienebewusstsein“ (Kerssenbrock über die Landesregierung) kann man wohl mit Fug und Recht dem Herrn Rechtsanwalt Kerssenbrock selbst unterstellen! Man muss schon sehr verzweifelt sein, um im Untersuchungsausschuss solche „Aufklärungsarbeit“ zu betreiben. (SIB)