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Inklusion braucht Weiterbildung – Inklusion braucht Ressourcen

Zur Arbeit des „Instituts für Inklusive Bildung“ an der Christian-Albrechts-Universität erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

Die CDU-FDP-Landesregierung hatte uns noch weismachen wollen, Inklusion könne auch ohne zusätzliche Ressourcen gelingen. Die Küstenkoalition hat mit allen Beteiligten Bilanz gezogen und durch ein Gutachten feststellen lassen, dass diese dauernde Aufgabe aller Schulen nicht ohne mehr und besser ausgebildete Lehrkräfte gelingen kann.

Keine angehende Lehrerin oder kein angehender Lehrer kann heute die Universität verlassen, ohne auch auf die Aufgaben der Inklusion an ihrer künftigen Schule vorbereitet zu werden. Es war eine richtige Entscheidung, an der CAU das „Institut für Inklusive Bildung“ zu gründen, an dem Menschen mit Behinderungen als Lehrbeauftragte arbeiten. Es ist eine stolze Bilanz, dass in den vergangenen drei Jahren über dreitausend Personen in siebzig Veranstaltungen direkt erreicht worden sind und dass viele Hochschulen im In- und Ausland auf die Arbeit dieses Instituts aufmerksam geworden sind und um seine Unterstützung gebeten haben.

Schleswig-Holstein hat hier einen weiteren Leuchtturm in der deutschen Bildungslandschaft aufgebaut, und wir hoffen, dass auch andere Bundesländer diesen Weg gehen werden.