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Geflügel kann wieder ins Freie!

Zum Ausstieg aus der Stallpflicht erklärt die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff Weber:

Es war ein klassischer Zielkonflikt von Tierschutz versus Tierseuchenbekämpfung, wobei die Sicherheit (Seuchenbekämpfung) auch für die SPD immer höchste Priorität hatte! Die existenziell bedrohliche Sonderlage war sehr belastend für Züchter und Tierhalter und ging für viele Rassen an die Grenzen des Tierwohls. Wir haben großen Respekt vor den Hühnerhaltern, die über Wochen und Monate die Situation in den Ställen erdulden mussten. Wir wünschen schnelle Erholung der Tiere und Bestände.

Mit Blick auf die recht unterschiedliche Herangehensweise der Länder ist nach Überwindung der Epidemie auf Bundesebene über eine abgestimmt Strategie zu beraten. Die so unterschiedlichen Formen und Möglichkeiten bei der Aufstallpflicht sind insbesondere für die privaten Hühnerhalter und die ehrenamtlichen Rassegeflügelzüchter nicht nachvollziehbar. Hier ist auch das BML gefordert: Bei einer Epidemie diesen Ausmaßes muss der Bundesminister den Ländern bei der Abstimmung engagiert zur Seite stehen.

Wir freuen uns sehr über den Ausstieg aus der Stallpflicht und danken dem Minister und allen Verantwortlichen, auch auf Kreisebene, für die souveräne sowie verantwortungsvolle Herangehensweise.