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Entwarnung für die Freiwillige Feuerwehr Fehmarn!

Zum Thema Brandschutz im geplanten Fehmarnbelttunnel erklären die feuerwehrpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Beate Raudies, und die Ostholsteiner Abgeordnete Sandra Redmann, MdL:

„Was an der Elbe gilt, muss auch am Belt gelten!“ – das hatte die feuerwehrpolitische Sprecherin Beate Raudies der SPD-Landtagsfraktion bei Bekanntwerden der Pläne zum Brandschutz im Tunnel gefordert. „Dem kommt die Regierung jetzt nach. Gut so!“, sagt Raudies.

Die FFW der Stadt Fehmarn muss nicht allein den Brandschutz im Fehmarnbelt-Tunnel und auf der Baustelle sicherstellen. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Demnach soll der Betreiber des Tunnels eine spezialisierte Eingreiftruppe nach dem Vorbild des Schweizer Gotthard-Tunnels stellen, die von hauptamtlichen Feuerwehrleuten ergänzt werden soll. Die weitere Unterstützung soll dann durch die Freiwilligen Wehren der Stadt Fehmarn erfolgen. Außerdem garantiert die Landesregierung: Das Land wird die Stadt Fehmarn von allen zusätzlichen Kosten für den Brandschutz im Tunnel freihalten.

„Welche Rolle die Freiwillige Feuerwehr Fehmarn genau im Sicherheitskonzept für den Fehmarnbelttunnel übernehmen muss, und wie die hauptamtlichen Kräfte in die Feuerwehr der Stadt Fehmarn eingebunden werden sollen, geht aus der Antwort aber noch nicht hervor. „Das fragen wir nach…Gerade bei so einem umstrittenen Projekt muss es eine verlässliche und klare Aussage geben. Und dies sowohl im Bereich Sicherheit als auch Finanzen. Wir erwarten, dass dies rechtzeitig vor dem Planfeststellungsbeschluss geklärt ist“, sagt Sandra Redmann.