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Die Ungleichheit wächst!

Zur Berichterstattung über den „Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Baasch:

Die Schere zwischen armen und vermögenden Menschen geht in Deutschland weiter auseinander. Die Diskussion über den „Armuts- und Reichtumsbericht“  macht deutlich, dass mit dem Anstieg der Armutsquote, die Lebenszufriedenheit in der gesamten Gesellschaft sinkt. Armut belastet nicht nur die direkt Betroffenen und sorgt für prekäre Lebensverhältnisse – Armut sorgt auch für Angst bei vielen Menschen, selbst zu verarmen. Diese Entwicklung der steigenden Ungleichheit und der damit verbunden wachsenden Armutsquote muss entschieden gegen gewirkt werden.

Der Kampft gegen Armut gehört zu den zentralen Anliegen sozialdemokratischer Politik. Die Förderung und Qualifizierung gerade von Langzeitarbeitslosen muss weiterhin verstärkt werden. Unsere Vorhaben prekäre Arbeitsverhältnisse und Niedriglöhne zu bekämpfen, sind für die Reduzierung von Armut ebenso notwendig, wie die intensivere Unterstützung von Alleinerziehenden, die gezielte Bekämpfung der skandalösen Kinderarmut durch die Einführung einer Kindergrundsicherung und unsere sozialen Wohnbauprogramme.

Armutsbekämpfung ist ein Gebot der Gerechtigkeit! Armut belastet unsere Gesellschaft.