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Das Vorgehen der Landesregierung ist respekt- und verantwortungslos

Zum heutigen (08.08.2018) Interview mit dem Bürgermeister von Boostedt in den KN erklärt die SPD-Abgeordnete aus Neumünster, Kirsten Eickhoff-Weber:

„Der Bürgermeister von Boostedt hat in seiner Kritik vollkommen recht. Spätestens seit der Untersuchung des Kriminologen Pfeiffer wissen wir, dass Flüchtlinge mit einer schlechten Bleibeperspektive eher auffällig werden. Deshalb haben wir es auch immer kritisch gesehen, wenn man nur einen Standort für zu viele Flüchtlinge mit schlechter Bleibeperspektive vorsieht. Außerdem brauchen diese Menschen auch eine besondere Begleitung. Wir müssen uns um Sie kümmern. Wir fordern die Landesregierung dazu auf, die von ihr in Aussicht gestellte Begrenzung der Kapazität auf 500 Personen am Standort Boostedt jetzt umzusetzen. Mich verbindet mit dem Bürgermeister von Boostedt seit Jahren eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit und habe bereits einen Termin vereinbart, um mit ihm gemeinsam über die besten Lösungen für Boostedt und die Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung zu sprechen.“