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Daniel Günther hat die Bürger Schleswig-Holsteins hinter die Fichte geführt

Zur Berichterstattung des NDR, wonach vor 2020 kein weiterer A20-Kilometer in Schleswig-Holstein gebaut wird, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kai Vogel:

„Hat der amtierende Ministerpräsident den Schleswig-Holsteinern noch zu Wahlkampfzeiten versprochen, die A20 bis zum Ende dieser Legislaturperiode auf schleswig-holsteinischem Gebiet gebaut zu haben, schweigt er heute wenn es um dieses Thema geht. Daniel Günther hat sein Versprechen wider besseren Wissens abgegeben, denn schon damals war klar, dass der Zeitplan von 5 Jahren für dieses Projekt unter keinen Umständen einzuhalten sein wird. Damit hat er die Bürger Schleswig-Holsteins hinter die Fichte geführt. Dieses Verhalten ist eines Ministerpräsidenten unwürdig.

Auch Bernd Buchholz hat den Mund zu voll genommen: Der Verkehrsminister hat den A20-Bau zu seiner Chefsache erklärt, nur um das Projekt kurze Zeit später aus seiner Hand an die DEGES weiterzureichen. Der Landesbetrieb Verkehr und das Ministerium haben über viele Jahre am Bau der A20 geplant. Das Abgeben der Planung an die DEGES rächt sich aber schon nach wenigen Monaten. Das komplette Wissen in den Köpfen der Planerinnen und Planer aus dem Ministerium und dem LBV konnte nur mit sehr viel Verlusten an Wissen und Planungskenntnissen an die DEGES übermittelt werden.  Das wirft den Bau über weitere Jahre zurück, statt ihn zu beschleunigen. Hier hat uns die Landesregierung  einen Bärendienst erwiesen.“