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Bestandsaufnahme der Inklusion muss verstetigt werden.

Zur kommenden Landtagstagung hat die SPD-Landtagsfraktion einen Antrag eingereicht, auch in der laufenden Legislaturperiode eine Bestandsaufnahme der Inklusion an Schulen zu erhalten. Dazu sagte der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

Bereits in den vergangenen beiden Legislaturperioden haben die jeweiligen Bildungsministerinnen und Bildungsminister dem Landtag einen umfangreichen und detaillierten Bericht darüber vorgelegt, wie sich die Inklusion an den schleswig-holsteinischen Schulen entwickelt hat. Das erschöpft sich nicht in der Zahl der Kinder mit Förderbedarf, die im Regelunterricht beschult werden, sondern das schließt alle damit verbundenen Indikatoren ein, die für die Qualität der Inklusion ausschlaggebend sind.

Die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Wir sind uns mit den meisten politischen Parteien darin einig, dass sie fortgesetzt und weiterentwickelt werden muss und dass es kein Zurück zu dem früher praktizierten Aussieben von Kindern mit Förderbedarf an die Förderzentren geben darf.