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Beim BAföG ist der Bund gefragt

Zu den heute vorgestellten Zahlen der schleswig-holsteinischen Hochschulen zur Überschreitung der Regelstudienzeit erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Heiner Dunckel:

„Es ist nichts Neues, dass Regelstudienzeiten überschritten werden. Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen, die zum großen Teil nicht von den Studierenden zu verantworten sind. Eine längere Erkrankung, Elternschaft, Pflege von Angehörigen, ein Teilzeit-studium, das durch regelmäßige Erwerbstätigkeit finanziert werden muss – all dies ge-hört heute zum Studienalltag. Wenn die CAU dann angibt, dass lediglich 2,5 Prozent der Studierenden seit länger als sechs Jahren immatrikuliert sind, ist das überraschend wenig.

Neben einer besseren Studienberatung ist eine bessere materielle Absicherung des Studiums der beste Weg, um Studienabläufe zu verkürzen.

Deswegen haben wir im Berliner Koalitionsvertrag mit der Union festgelegt, dass die Leistungen nach BAföG verbessert werden und wieder mehr Studierende die Möglich-keiten haben sollen, eine BAföG-Förderung in Anspruch zu nehmen.

Dafür werden wir uns auch weiterhin auf Bundesebene einsetzen.“