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A20: Versprochen und gebrochen

Zur aktuellen Diskussion über den Weiterbau der A20 erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

„Das Zurückrudern von CDU und FDP beim Ausbau der A20 ist in Wahrheit ein Skandal. Noch im Landtagswahlkampf haben CDU und FDP behauptet alles schneller und besser beim Ausbau der A20 realisieren zu können. Der jetzige Ministerpräsident versprach gar die Fertigstellung der A20 bis 2022. Mittlerweile sind alle ursprünglichen Ansagen und Planungen Makulatur. Das Land hat durch die Planungsübergabe an die DEGES die eigene Gestaltung aus der Hand gegeben und alle ursprünglichen Zeitpläne verworfen. Der FDP Bundestagsabgeordnete Kubicki spricht mittlerweile sogar nur noch vom geplanten Baurecht bis 2022. Damit wird klar, dass die Landesregierung hinter allen eigenen Forderungen weit zurückbleibt.

Wenn selbst ehemalige CDU-Landesvorsitzende über den Fortschritt bei der A20 mit dem Kopf schütteln, wird klar, dass Jamaika schon jetzt jegliches Vertrauen beim Weiterbau dieser wichtigen Autobahn verspielt hat. CDU, FDP und Grüne haben auf ganzer Linie enttäuscht.“