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Zu Besuch bei der Gisa-Feuerberg-Schule

Gemeinsam mit dem Lübecker Bürgerschaftsmitglied Jörn Puhle statteten die SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Baasch, Sandra Redmann, Thomas Rother und Martin Habersaat der Gisa-Feuerberg-Schule einen Besuch ab.

An der Fachschule der Vorwerker Diakonie werden in Lübeck HeilerziehungspflegerInnen ausgebildet, die dann in Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, in der Frühförderung in integrativen Kindertagesstätten tätig werden.

Seit 27 Jahren qualifiziert die Gisa-Feuerberg-Schule Heilerziehungspfleger. „Wir waren die erste Fachschule dieser Art in Schleswig-Holstein“, so Schulleiterin Annette Schlotmann. „Heute wie damals ist unser Schulalltag durch einen sehr engen Praxisbezug gekennzeichnet.“ Eine besondere Herausforderung stellt seit Gründung die Finanzierung der Schule dar. Während staatliche Schulen vom Land finanziert werden, erhalten Schule wie die Gisa-Feuerberg-Schule nur anteilige Zuschüsse. Die restliche Finanzierung müssen die freien Träger, die dazu in der Regel ein Schulgeld erheben, selbst stemmen.

Weil aber auch in Zukunft Fachkräfte dringend gebraucht werden, wollen die Landtagsabgeordneten die Schule auch künftig unterstützen. Wolfgang Baasch: „Sie bilden hier nicht nur Fachkräfte für ihr eigenes Haus aus, sondern qualifizieren Heilerziehungspfleger, die dann bei unterschiedlichen Behindertenhilfe-Trägern arbeiten.“

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Foto: Jörn Puhle, Wolfgang Baasch, Sandra Redmann, Annette Schlotmann, Thomas Rother, Martin Habersaat, Hans-Uwe Rehse (Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie).

Fotograf: Lutz Regenberg, Vorwerker Diakonie