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SPD-Landtagsabgeordnete beim Kreisfeuerwehrverband Plön

Über die Vielfalt der Arbeit der Feuerwehren im Kreis Plön informierten sich Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion in der Kreisfeuerwehrzentrale des Kreises Plön im Anschluss an ihre zweitägige Klausurtagung in Hohwacht.

In dem Gespräch ging es um das neue Brandschutzgesetz, die Kameradschaftskassen, die Nachwuchsförderung sowie den Neubau der Kreisfeuerwehrzentrale. Kreiswehrführer Manfred Stender und sein Geschäftsführer Swante Lamprecht begrüßten u. a. die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kirsten Eickhoff-Weber, Landtagsvizepräsident Bernd Heinemann, die innen- und feuerwehrpolitischen Fachsprecher Dr. Kai Dolgner und Beate Raudies und die Abgeordnete im Wahlkreis Plön-Süd/Eutin, Regina Poersch. Mit dabei war auch Plöns stellvertretende Kreispräsidentin Helga Hohnheit.

Der Kreiswehrführer stellte die aus seiner Sicht wichtigen und richtigen Elemente des neuen Brandschutzgesetzes heraus: Die Möglichkeit einer „Verwaltungsabteilung“ biete auch Nicht-Aktiven die Gelegenheit, sich in die Arbeit der Feuerwehr einzubringen, mehrere Stellvertretungen erleichterten den Wehrführungen die Arbeit und auch der Versicherungsschutz werde verbessert. Eine „Kinderabteilung“ biete die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche schon früh für die Feuerwehr zu begeistern. Dies geschehe freiwillig, keine Wehr sei zu einer Kinderabteilung verpflichtet.

Weiteres Gesprächsthema war der Neubau der Kreisfeuerwehrzentrale in Preetz. Damit werde zum einen der Renovierungsstau aufgehoben und zum anderen eine zukunftsfähige Kreisfeuerwehrzentrale errichtet. Die Herausforderungen bei Brandeinsätzen, aber auch bei technischen Hilfeleistungen und Unwettereinsätzen würden immer größer. Das Ehrenamt brauche hier eine verlässliche Stütze. Die Zentrale dient als Ausbildungszentrum auch in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Bildungszentrum (BBZ Plön) sowie als Werkstatt und Prüfstrecke und ist somit eine gute logistische Unterstützung für die Gemeindefeuerwehren.

Auch das Thema Kameradschaftskassen wurde nicht ausgespart. Der innenpolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion, Dr. Kai Dolgner, erklärte, es bestehe kein Zeitdruck, gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband eine für alle tragbare Lösung zu entwickeln.

Beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten von einer Übung dreier Atemschutzträger im Atemschutz-Übungskäfig. Die Professionalität der Freiwilligen Feuerwehren lasse manch einen vergessen, dass Ehrenamtler um Hilfe gerufen werden, was bei Bagatellen zunehmend für Verdruss sorge. Einig war sich die Runde jedoch darin, dass im Gefahrfall die 112 lieber einmal zu oft als zu wenig gewählt werden sollte.

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